Häufig lösen Ängste vor Verlust oder Trennungen Störungen und Stresssituationen aus. So kann ein drohender Verlust der Arbeitsstelle den Verlauf in ein Burnout beschleunigen. Ich bin da, damit es im besten Fall nicht so weit kommt oder früher abflacht.

Meine Beratungen ersetzen im individuellen Fall keine ärztlichen oder psychologischen Therapien sondern können diese zusätzlich ergänzen.

 

Mich beschäftigt seit längerer Zeit, was die einen Menschen befähigt trotz widrigster Umstände ihren Weg weiter zu gehen und andere in ähnlichen Situationen damit nicht klar kommen. Ich bin dabei auf die Resilienz und die entsprechenden Faktoren gekommen.

Resilienz

Ursprünglich wurde mit Resilienz nur die Stärke eines Menschen bezeichnet, Lebenskrisen wie schwere Krankheiten, lange Arbeitslosigkeit, Verlust von nahestehenden Menschen oder Ähnliches ohne anhaltende Beeinträchtigung durchzustehen. Diese Verwendung des Wortes ist auch heute noch häufig. So werden zum Beispiel Kinder als resilient bezeichnet, die in einem sozialen Umfeld aufwachsen, das durch Risikofaktoren wie zum Beispiel Armut, Drogenkonsum oder Gewalt gekennzeichnet ist, und sich dennoch zu erfolgreich sozialisierten Erwachsenen entwickeln. Resiliente Personen haben gelernt, dass sie es sind, die über ihr eigenes Schicksal bestimmen. Sie vertrauen nicht auf Glück oder Zufall, sondern nehmen die Dinge selbst in die Hand. Sie ergreifen Möglichkeiten, wenn sie sich bieten. Sie haben ein realistisches Bild von ihren Fähigkeiten.

Auch Menschen, die nach einem Trauma, wie etwa Vergewaltigung, dem plötzlichen Verlust nahestehender Angehöriger oder Kriegserlebnissen nicht aufgeben, sondern die Fähigkeit entwickeln, weiterzumachen, werden als resilient bezeichnet. (Quelle: Wikipedia)

 

Resilienz und Musik

Ich bin ein grosser Musikfan. Musik berührt die Seele und kann sehr heilsam bei grossen Herausforderungen sein. Ich bin hier unterwegs und beschäftige mich damit, wie Musiker ihre Talente bei der Verarbeitung von Verlusten einsetzen. Sie veröffentlichen ihren Schmerz, lassen die Musikkonsumenten daran Anteil nehmen und aktivieren ihre Selbstheilungskräfte. Oft gelingt es ihnen dabei, dass sie so Zuhörer erreichen und ihnen helfen sich ebenfalls zu öffnen und darüber sprechen. Musik kann so eine Möglichkeit sein, Verlusterlebnisse zu verarbeiten. Entweder beim aktiven Hinhören, sich in der Melodie aufgehoben fühlen oder im selber Musik machen, singen.

Eric Clapton mit seinem Song "Tears in heaven". Darin betrauert er den Unfalltod seines 4-jährigen Sohnes Conor.

 

Herbert Grönemeyer mit seinem Song "Der Weg". Er betrauert darin den Krebstod seiner Frau Anna.

Die Zürcherin Verena von Horsten mit ihrem berührenden Album "Alien Angel Super Death". Darin betrauert sie den Suizid ihres Bruders Hakon. Das Album wurde 2016 in verschiedenen Musikmagazinen lobend rezensiert.